Sonntag, 25. April 2010

Heroic Fantasy, nachhaltiges Mineralwasser, Kaktusblüten - eine sonntägliche Collage



Fantasy ist eine Genre-Bezeichnung, die einige Unterkategorien kennt. Im Allgemeinen wird das Genre immer beliebter, sicher ausgelöst durch den kleinen, über die Jahre größer und zorniger werdenden Zauberer mit der geflickten Brille. Von seiner Autorin wird die Geschichte kolportiert, sie sei sich beim Schreiben der Tatsache, dass sie da Fantasy produziere, nicht bewusst gewesen. "Nun", schmunzelte dazu Terry Pratchett, der Doyen des humoristisch-grobianischen Fantasy-Subgenres, "all die Drachen, Zauberer, Zentauren und Hauselfen hätten ihr eigentlich einen Hinweis geben müssen." Wie dem auch sei, bei einem Besuch in einer größeren ausländischen Buchhandlung gestern fiel mir auf, dass das Subgenre Heroic Fantasy sich wieder größerer Beliebtheit erfreut. Vorhin bin ich beim Netz-Lederstrumpfen auf einen sehr guten Artikel gestoßen, den der SF-Autor Poul Anderson (gestorben 2001) verfasst hat. Der Essay enthält nicht nur nützliche Hinweise für alle, die sich mal schreibend an HF versuchen wollen, sondern auch für jene, die HF-Bücher gerne lesen - letzteren gibt er einen guten Leitfaden für die Beruteilung der Lektüre-Qualität an die Hand. Die Botschaft ist im Grunde jene von "Nachschrift zum Namen der Rose'" von Umberto Eco: Man kann, ja soll fiktionale Welten aufbauen; für diese muss man Regeln/"Naturgesetze" erstellen; beim Erzählen muss man sich an diese Regeln halten. Darüber hinaus, empfiehlt Anderson, tut ein wenig Recherche in Enzyklopädien und historischen Fachbüchern nicht schaden. Je realistischer eine HF-Geschichte erzählt wird, desto realer fühlt sie sich für den Leser an.

Auf derselben Expedition, die mich in die große ausländische Buchhandlung führte, stellte ich fest, dass man in Tirol eine ökologische Lösung für das Problem nachhaltigen Mineralwassertrinkens gefunden hat. Auch die praktischen Vorteile sind nicht zu vernachlässigen.


Ja, und am Schluss möchte ich hier eine kleine Dokumentation darüber zeigen, was ein wenig gezielte Hormon-Therapie für unsere Hauskakteen tun kann. Die feiern den Frühling, dass es nur so blüht!













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