Dienstag, 22. Juni 2010

Ein Hügel im Dornröschenschlaf # 1


Was man entdeckt, wenn man nach zwanzig Jahren wieder einmal ein Territorium betritt, das in der eigenen Kindheit und Jugend offenbar eine wichtige Rolle gespielt hat. So wichtig scheint es gewesen zu sein, dass man beim Wiedererkennen der Landschaft bemerkt, wie oft man in den zwanzig Jahren diese Gegend im Traum aufgesucht hat. Nach der Loreto-Brücke geht man ein Stück die Trienter Straße entlang, am Restaurant "Carpaccio" vorbei (Meeresfutter als Spezialität, an der Tür ein goldener Löwenkopf), und biegt nach dem Café "Agadir" links Richtung Kampiller Straße zum Untervirgl ein. Hier lauert das impressive Felsentor:


Anlässlich nicht unetlicher Herbstausflüge (Schule und Privat) war hier früher Treffpunkt. Schilder weisen zu den Restaurationsbetrieben Kohler- und Wendlandhof. Hier beginnt der Kalvarienweg, der einen zügig über ein paar ansteigende Stellen bis zur Heilig-Grab-Kirche bringt:


Das österliche Licht dieses sauberen Frühsommermorgens erinnert einen daran, wie man hier an einem Passionsspiel der Katholischen Jungschar teilgenommen hat, als Vertreter des Hohen Rates, ganz ohne Bass-Stimme oder andere Autoritätsmerkmale.


Während man in Serpentinen den Virglweg hinaufsteigt, hat man allerlei Aussichten auf das Stadtviertel Haslach ...


und auf die Haselburg hinüber:


Man passiert Stätten, an denen man früher besonders intensiv gespielt hat und die gerade deshalb hartnäckig in zuvor erwähnten Träumen wiederkehren:


Bald danach erreicht man den "Kohlerhof" mit seinem Gastgarten, in dem man früher auf Geburtstagsfeiern getanzt hat, z.B. zu diesem Lied.













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