Dienstag, 22. Juni 2010

Ein Hügel im Dornröschenschlaf # 2



Wenn man sich der Pension "Schönblick" - direkt dem laubüberdachten Aufgang zum "Kohlerhof" gegenüberliegend - nähert, bekommt man definitiv das Gefühl, zwischen die Seiten eines Thomas-Mann-Sommerfrische-Romans geraten zu sein, aus dem sich bereits alle Gäste verabschiedet haben. Zurückgeblieben ist nur das setting, das vom Vergehen der Zeit berichtet.




Der Pension gegenüber befinden sich die Anlagen des "Tennis Clubs". Das anmutig verlassen daliegende Areal - Tennisplätze und ein großer leerer Swimmingpool - sind durch dieses Gitter gesichert:



Und rundherum die apartesten landschaftlichen Details:



(Dieser Baum duftete tatsächlich so herrlich, dass die eifersüchtigen Bienen nicht zuließen, dass man länger daran roch)

Es muss an dieser Stelle gesagt werden, bevor wir zum dritten Teil schreiten: Sollte dieser Wahnsinnige Matteo Thun (oder ein anderer zweitrangiger Zeichner, der sich für Walt Disney hält) den Stift an diesem Hügel ansetzen wie ein verdammter Schönheitschirurg an einer angeblich nicht wohlgeformten Brust, wird man so oft in seinen Träumen wiederkehren, dass eine Einweisung in ein entsprechendes Sanatorium notwendig werden wird. Aus diesem Hügel lässt sich bestimmt etwas entwickeln. Aber man fordert an dieser Stelle dazu FEINGEFÜHL!









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