Freitag, 5. November 2010

FORUM LITERATUR # 34: Selma Mahlknecht - "Helena"


In dieser Folge von FORUM LITERATUR hören Sie ein Gespräch mit der Autorin Selma Mahlknecht. Wir beginnen bei ihrem Roman "Es ist nichts geschehen", der mittlerweile in schwedischer Übersetzung vorliegt. Darin wird von dunklen Ereignissen erzählt, und doch handelt es sich dabei nicht um einen Krimi - die mittlerweile etwas krimi-müden Schweden hat u.a. wohl auch diese Eigenschaft des Buches fasziniert.

Außerdem sprechen wir über Selma Mahlknechts neuen Roman "Helena" - sie begibt sich damit in die Tradition von (u.a.) Christoph Ransmayr und Christa Wolf, indem sie einen antiken Stoff neu erzählt. Helena wächst als Prinzessin von Sparta auf, umlagert von einer Reihe von Freiern (unter diesen auch Odysseus, der am Ende seiner Fährnisse seine Frau Penelope in der gleichen Situation wiederfinden wird). Sie folgt Theseus in eine vermeintliche Freiheit, wird wieder zurückgebracht nach Sparta und entscheidet sich schließlich dafür, Menelaos, den Bruder des Agamemnon, zu heiraten. Damit verquickt sich ihr Schicksal mit jenem der Atriden, der dysfunktionalen Familie der Antike schlechthin. Helena wird von Paris und Hektor entführt, es ergeht ihr übel, bis sie schließlich das Schwarze Land erreicht: Ägypten ... - Wir hoffen, das FORUM-LITERATUR-Gespräch macht Lust auf die Lektüre des Buches. Über Selma Mahlknechts weitere Umtriebe können Sie sich auf dem Laufenden halten, indem Sie ihre Website besuchen. Oder schauen Sie mal wieder bei Raetia vorbei.








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen