Montag, 18. März 2013

Ein Rundfunk-Solidaritätspost !!!



Ab Mai 2013 werden Nachtdienste der Sprecher bei Ö1 gestrichen.
Die Opern- bzw. Klassiknacht wird dann -- zunächst nur am Montag -- nicht mehr live moderiert werden. Das bedeutet nicht nur eine massive Einkommenseinbuße für die Sprecher und Sprecherinnen, die ohnehin zu den prekär Beschäftigten des ORF gehören. Es bedeutet auch, dass die Hörerinnen und Hörer nicht mehr live durch die Nacht begleitet werden. Die Ö1-Nachrichten werden in der Nacht durch Ö3-Nachrichten ersetzt.
Bis dato war Ö1 einer der wenigen Sender, die in der Nacht live für das Publikum da waren.
Das ist erst der Anfang von weiteren hörbaren Programmeinsparungen, die demnächst folgen sollen.
 
Schon jetzt hat Ö1 damit zu kämpfen, dass Programmbudgets gekürzt, Mitarbeiter reduziert und Sendungen wiederholt werden.
Wenn die Geschäftsführung weiterhin in dieser Form am Programm spart, wird es Ö1 in seiner jetzigen Form bald nicht mehr geben können.
SOS Ö1.

Helfen Sie uns, diesen Spot in der Öffentlichkeit zu verbreiten, via Facebook, Twitter, Mail, etc.

Unterstützen Sie die Anliegen der Mitarbeiter des ORF mit Ihrer Unterschrift:
https://www.change.org/de/Petitionen/...
Weitere Informationen zur Situation von Ö1 und den Freien Mitarbeitern des ORF finden Sie unter:http://orffm.wordpress.com/
http://petition.rettet-das-funkhaus.at/
http://oe1.orf.at/

Sonntag, 17. März 2013

FORUM LITERATUR # 126: Popp, de Cataldo, unsichtbare Freunde & Andreas Stichmann



„Menschen, die versuchen, die Wahrheit zu sagen, haben schon phantastischeres Garn gesponnen. Die Wahrheit zu sagen, ist gar nicht leicht, sobald man sich das einmal abgewöhnt hat.“

Das sagt Nick Charles, eine Hauptfigur aus dem Roman von Dashiell Hammett „Der dünne Mann“.
Und so heißt denn auch der erste Roman, dem wir uns diesmal widmen, „Ich müsste lügen“ – wir haben den Autor Wolfgang Popp zu uns ins Studio eingeladen.



Realistische Thriller, die gleichermaßen in den Hinterzimmern der Macht wie auf dem Asphalt der römischen Straßen spielen – dafür ist Giancarlo de Cataldo bekannt, Richter im Hauptberuf – aus dieser Zusatzqualifikation schlägt de Cataldo schon seit Jahren erfolgreich literarisches Kapital. Sein neuer Roman zeigt den Aufstieg eines römischen Jungen zum Chef der berüchtigten Magliana-Bande – Rom, in den politisch düsteren Siebzigern.




Wenn Sie Texte von Andreas Stichmann lesen, werden Sie immer auf Überraschungen stoßen. Z.B. kann er erstaunliche Dinge mit den Ebenen der Sprache anstellen, mit Kalauern, mit Redewendungen, mit den Gemeinplätzen des Alltags. Zum Einstieg empfehlen wir Ihnen seinen Kurzgeschichtenband „Jackie in Silber“. 2012 ist Stichmanns erster Roman erschienen mit dem Titel „Das große Leuchten“. Er erzählt von der Liebe zwischen Rupert und Ana, die auf der Suche nach dem wilden, echten Leben sind. Aber dann verschwindet Ana plötzlich, und Rupert macht sich auf die Suche nach ihr. Die Reise führt ihn zunächst in den Iran, von wo Anas Familie stammt. Rupert wird begleitet von seinem schizophrenen Ziehbruder Robert, der am liebsten Vögel beobachtet und auch das Schachspiel neu erfindet. Es wird eine ausgedehnte und phantastische Reise, auf der die beiden jungen Männer außerordentlichem Personal begegnen, und am Ende kommt sowieso alles anders. 



Und auch Empfehlungen für junge Leserinnen und Leser haben wir zu bieten – in der Lese-Schatztruhe.




  

Dienstag, 12. März 2013

FORUM LITERATUR # 125: Frayn, Kennedy, Miller, Preußler



Vielleicht geht es Ihnen ja wie uns – die Frühjahrsmüdigkeit hat sie gepackt, Sie haben keine Lust auf Joggen, Saubermachen oder Aufräumen – dann könnten Sie ja mal wieder auf ein Buch zurückgreifen. Vielleicht gefällt Ihnen einer unserer Vorschläge.
Da wäre zum einen eine Verwechslungskomödie in Romanform – „Willkommen auf Skios“ von Michael Frayn.



Dann ein Buch, das mehr ins Krimifach hineinreicht – „Die eiskalte Jahreszeit der Liebe“ von A.D. Miller spielt in Moskau.




In der Lese-Schatztruhe hören Sie einen Nachruf auf den unlängst verstorbenen Otfried Preußler, Autor deutscher Kinder- und Jugendbuchklassiker wie "Der kleine Wassermann", "Die kleine Hexe" oder der verfilmte Jugendroman "Krabat".



Und wir stellen den neuen Roman der Schottin A.L. Kennedy vor – „Das blaue Buch“.







 

FORUM LITERATUR # 124: Hasek will's wieder wissen!


Heute ist er wieder am Zug, kocht Eier weich oder erläutert das tschechische Sprichwort: "Gast ins Haus, Gott ins Haus": Jaroslav Hasek!

 (Photo: Wikipedia)